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Vorbemerkung
Unser Grundsatz heißt: „Nichts über uns ohne uns”
Diese Web-Seite haben Mitglieder der AG Städtepartnerschaft erstellt.


Termine
Das nächste Treffen findet statt am
Samstag, den 22. Februar 2020, um 9 Uhr 30.
Kontaktadresse: info(at)ag-staedtepartnerschaft.eu


Die Startseite gibt es nicht nur in deutscher Sprache:

Hier sind einige Informationen über Tübingens Partnerstädte in aller Welt:

Wir berichten über unsere Reisen:


Wer sind wir?

Seit dem Jahre 2003 gibt es unsere Arbeitsgruppe. Wir treffen uns ein Mal im Monat an einem Samstagvormittag in den Räumen der Lebenshilfe. Uns interessiert, wie Frauen und Männer mit einem Handikap und/oder einer chronischen Erkrankung in den Partnerstädten von Tübingen ihren Lebens- und Arbeitsalltag gestalten. Auch möchten wir in Erfahrung bringen, ob und wie sie selbst über wichtige Entscheidungen in ihrem Leben bestimmen können. Deshalb suchen wir den direkten Austausch mit Frauen und Männern mit Handikap und/oder chronischen Erkrankungen. Es ist nicht einfach, Kontakt zu ihren Selbsthilfe-Initiativen in den Partnerstädten zu finden. In manchen Partnerstädten konnten wir nur Kontakt zu Elterninitiativen vermittelt bekommen.

Wir bauen – unterstützt von Assistenz – Brieffreundschaften auf. Dafür benötigen wir viel Zeit und Menschen, die zu einer ehrenamtlichen Assistenz bereit sind. Wir reisen in Städte und Länder unserer neuen Freundinnen und Freunde. Wir besuchen uns gegenseitig und tauschen unsere Erfahrungen aus.

Uns interessiert natürlich auch, wie in Europa – aber auch weltweit – die Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern mit Handikap politisch vertreten werden. Wo können wir unsere Wünsche einbringen, wo finden sie Gehör? Wo können wir unsere Interessen und Wünsche selbst vertreten?

Aktivitäten unserer Arbeitsgruppe

2018

Im vergangenen Jahr haben wir uns viel mit den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention und der Durchsetzung von gesellschaftlicher Teilhabe in verschiedenen Ländern beschäftigt. Welche Chancen sind für uns in Deutschland entstanden? Welche Hindernisse müssen wir speziell hier überwinden?
Wir besuchen „Die unabhängige Beratungsstelle” von und für Menschen mit Behinderung in Tübingen.

Im Juni fahren wir zum Landtag von Baden-Württemberg in unserer Landeshauptstadt Stuttgart. Wir wollen erfahren: Was ist der Landtag?

2017

Im Januar besuchten wir den neu eingerichteten Bereich „Europa” im Haus der Geschichte in Stuttgart.

Wir schreiben Briefe an Speak Out, und auch an Frau Brantner (inzwischen Bundestagsabgeordnete in Berlin): In Brüssel versprach sie, sich politisch für die Verbesserung von Beschäftigten in Niedriglohngruppen und in WfbM's einzusetzen. Wir diskutieren das neue Bundesteilhabegesetz.

Der Besuch der Gruppe MIXIT aus Durham im Juni in Tübingen muss geplant werden.
Wir besuchen das Konzert von MIXIT.

In Deutschland wird der Bundestag neu gewählt. Wir informieren uns darüber, wie die Interessen von Menschen mit Behinderungen in den Programmen der Parteien vertreten sind.
Nach der Wahl im September diskutieren wir das Ergebnis.

Das deutsche Teilhabe-Gesetz sieht eine „unabhängige” Teilhabe-Beratung für Menschen mit Behinderung vor. Was darunter zu verstehen ist, wollen wir noch genauer wissen und besprechen.

2016
Werbeplakat von Speak Out

– Werbeplakat von Speak Out –

Nach intensiven Recherchen haben wir in Brighton/Hove im Süden von London eine Vereinigung von Menschen mit Behinderung namens SPEAK OUT ausfindig gemacht.

Wir haben unseren Plan verwirklicht und sind vom 21. bis 26. Mai nach Süd-England gereist.

Siehe auch die Internetseite von Speak Out.

Ein ausführlicher Bericht über diese Reise findet sich auf der Seite Brighton.

2015 Wir planen für das kommende Jahr eine Reise nach England.
Einige Mitglieder der AG besuchten mit der Lebenshilfe Ann Arbor in den USA.
Die AG hat nun eine eigene Internetseite – nämlich diese hier.

2014 Oh je, das ganz normale Geschäft eben – Briefkontakte pflegen.
Außerdem haben wir T.G. an seinem Arbeitsplatz in der Bio-Landwirtschaft besucht.

2013 Wir reisen nach Brüssel und besuchen dort das Europaparlament.
Einen ausführlichen Bericht darüber gibt es hier.

2012 Unsere Gruppe macht einen Ausflug nach Straßburg.
Einen kurzen Bericht darüber gibt es hier.

2011 Besuch aus Perugia …

2010 Videokonferenz mit der Gruppe TRINO.
von Trino hergestellte Artikel

– von Trino hergestellte Artikel –

TRINO ist eine Vereinigung von Menschen mit Behinderung in der Stadt Villa El Salvador in Peru.
Die Mitglieder dieser Gruppe stellen viele Artikel her, zum Beispiel Puppen, Textilien, Silberschmuck. Zur Unterstützung der Gruppe verkauften wir diese Artikel auf einem Sommerfest und auf dem Weihnachtsmarkt in Tübingen.

Hierdurch ergaben sich persönliche Kontakte mit der Gruppe in Villa El Salvador (Peru) .
Auf dem Tübinger Weihnachtsmarkt verkauften wir Produkte, die von Trino hergestellt wurden. Damit konnten wir die Gruppe finanziell unterstützen.
Siehe auch die Seite tu-ves-peru der Unterstützergruppe für Villa El Salvador.

Wir sammelten Informationen über die neue Partnerstadt Moshi in Afrika.

2009 Weiterhin intensive Briefkontakte …

2008 Dies war ein Jahr mit intensiven Briefkontakten zu Gruppen in unseren Partnerstädten (Frankreich, Russland, Peru).
Im Frühjahr kamen die Gruppen aus Frankreich (Peypin) und England (Durham) zu Besuch.

31.3.-7.4.2007 Wir besuchten im Rahmen einer Lebenshilfe-Reise EXISTER in Peypin und wohnten im Hotel „Pierre et Vacances City Centre” in Aix-en-Provence, Frankreich …
Darüber haben wir einen Reisebericht geschrieben.

weitere Aktivitäten im Jahre 2007:

Wir informierten uns über weitere Partnerstädte von Tübingen in den USA, in Peru und Russland und suchten nach Kontakten zu Initiativen dort.
Ann Arbor, Tübingens Partnerstadt in den USA …
Villa el Salvador, Tübingens Partnerstadt in Peru …
Wir schrieben Briefe an Frauen und Männer von EXISTER

2006 Wir informierten uns über weitere europäische Partnerstädte von Tübingen. Beispielsweise lernten wir über einen Bilder-Vortrag die Situation in Einrichtungen für Menschen mit Handikap in Pedrosawodsk/Russland kennen.

hier ist EXISTER zuhause

– hier ist EXISTER zuhause –

Es gab den Wunsch, eine Selbsthilfegruppe von Frauen und Männern mit Handikap aus Aix-en-Provence, unserer Partnerstadt in Frankreich kennenzulernen. Silvia Le Gloru vermittelte Kontakt zur Eltern-Initiative EXISTER in Peypin, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Peypin, nahe Aix en Provence, im Süden von Frankreich.

Wir schrieben ganz persönliche Briefe an die Frauen und Männer von EXISTER. Wir bereiteten eine Reise dorthin vor und überlegten, was wir diesmal sehen und kennenlernen wollten: Wir wollten wissen, wie die Frauen und Männer dort wohnen und was sie arbeiten. Wir wollten der Gruppe uns und unsere Arbeit vorstellen. Wir wollten die Stadt Aix-en-Provence und ihre Umgebung kennenlernen. Wir entwickelten Wünsche, wie und wo wir übernachten wollten. Es folgte eine mehrmonatige intensive Vorbereitung.

Ostern 2005 Ein Teil unserer Gruppe beteiligte sich an einer Reise der Lebenshilfe und besuchte SNUG in Durham, Großbritannien ...

2.-8.5.2004 Die Frauen und Männer von SNUG aus der Partnerstadt Durham besuchten uns in Tübingen.

22.7.2004 Besuch des Europa-Parlaments in Straßburg: Wir haben in unserer Gruppe Fragen und Wünsche an die Politik erarbeitet und diese der Europa-Abgeordneten der CDU, Frau Jeggle, vorgetragen. Gemeinsam mit anderen Gästen der Lebenshilfe haben wir das Europa-Parlament – in Straßburg/Frankreich – kennengelernt. Einen kurzen Bericht darüber gibt es hier.

Danach … Vorbereitung unserer Reise zu SNUG in Durham. Wir erarbeiteten, was wir alles sehen und kennenlernen wollten: Wie wohnen und arbeiten die Leute von SNUG? Wie ist das englische Essen? Was gibt es dort in einem Supermarkt? Wie kommen wir mit der englischen Sprache zurecht? Was wollen wir in der Stadt Durham anschauen?

16.-18.5.2003 „Zur Idee von Europäischen Städtepartnerschaften”
Auf einer Wochenendfreizeit der Lebenshilfe Tübingen e.V. in Erpfingen auf der Schwäbischen Alb gab es Gelegenheit, die europäischen Partnerstädte von Tübingen kennen zu lernen.

Danach …

Auftritt von SNUG in Tübingen

– Auftritt von SNUG in Tübingen –

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die an der Idee einer AG interessiert waren, trafen sich wieder. Wir beschäftigten uns intensiv mit den Partnerstädten von Tübingen und suchten nach Kontakten zu Selbsthilfegruppen dort.

Durham ist eine Partnerstadt von Tübingen in Großbritannien. Die Lebenshilfe Tübingen e.V. vermittelte uns Kontakt zu einer Elterninitiative in Durham und damit zu der Theatergruppe SNUG. SNUG ist die Abkürzung für „Social Needs Unity Group”. Die Mitglieder sind Menschen mit Behinderungen. Sie waren schon mehrfach in Tübingen zu Besuch war und haben im Landestheater Tübingen, in der Turnhalle in Lustnau (im Sommer 2004) und in der Hepperhalle gespielt. Die Gruppe gibt es heute nicht mehr. Wir haben Briefe an die Frauen und Männer von SNUG geschrieben. Als SNUG einen Besuch bei uns in Tübingen ankündigte, haben wir uns ein Wochenprogramm für die Lebenshilfe Tübingen e.V. ausgedacht.


Nachbemerkung

Diese Web-Seite wurde erstellt von Mitgliedern der AG Städtepartnerschaft der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Tübingen e.V.

Das Layout aktueller Internetseiten wird immer komplexer. Menuleisten finden sich links, rechts, oben, alles schön bunt. Eventuell werden auch Hintergrundbilder eingesetzt, um das Erscheinungsbild lebendiger zu gestalten. Die Navigation ist nicht immer leicht zu durchschauen. Die verwendete Schriftart ist gelegentlich so klein, dass man ein Lupe braucht, um den Text zu entziffern. Vor allem, wenn – ganz modern – die Schriftfarbe grau und der Hintergrund weiß ist. Dann fehlt der Kontrast, der Text ist für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit schwer lesbar. Beispiele dafür finden sich wie Sand am Meer, auch auf Internetseiten von öffentlichen Einrichtungen, Museen, und so weiter. Die verbindlich vorgeschriebene BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) wird ebenso selten beachtet wie das BGG (Gesetz zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderung).

Wir haben uns bemüht, die Seiten übersichtlich und gut lesbar zu gestalten.

Literaturempfehlung: Jan Eric Hellbusch, Kerstin Probiesch: Barrierefreiheit verstehen und umsetzen. Webstandards für ein zugängliches und nutzbares Internet. dpunkt.Verlag, Heidelberg 2011.


Impressum:

Arbeitsgruppe Städtepartnerschaft in den Räumen der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Tübingen e.V.
Presserechtlich verantwortlich: Rolf Englert (VisdP) – 72074 Tübingen – E-Mail: rolf.englert(at)supra-net.net

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